über mich

Ich bin Fotografin und wollte nie einen anderen Beruf haben. Meinen Gesellenbrief als Fotografin habe ich mit 18 Jahren erworben. 20 Jahre später erwarb ich mein Diplom als Kommunikationsdesgnerin an der Universität in Essen. Ich liebe es zu fotografieren, es macht mich glücklich.
Mein Lebensmotto: Das Leben ist zu kurz, um irgendetwas ohne Leidenschaft zu tun.
Als ich jünger war habe ich, als engagierte Fotojournalistin, die Missstände in dieser Welt versucht aufzuzeigen, Frauenbewegung, Randgruppen, Friedensbewegung, Arbeitskämpfe, soziale Missstände, usw. Was habe ich mir dabei gedacht? Die Welt zu verändern?
Das Portrait war schon immer mein Lieblingsthema, weil Menschen mich interessieren. Ein eigenes Studio für fine art portrait photography, in dem ich meine Portraits in schwarz-Weiß kreiere, war mein Traum und den habe ich mir 2011 erfüllt.
Es gefällt mir ganz in Ruhe Portraits von Menschen zu entwickeln, die mit mir das Leben feiern wollen, diesen einen Moment, in dem sie sich heute befinden.
2015 habe ich dieses Portraitprojekt begonnen. Ich selber bin nicht betroffen von dieser Krankheit. Hatte im letzten Jahr eine Mammographie und alles war in Ordnung.

Nachtrag:
Am 18. September 2019 sahs die Ärztin mir gegenüber und sagte: „Es ist Krebs“. Was sie meinte war mein Adenokarzinom: Gebärmutterkrebs. Ich wurde operiert und bin nun eine „Krebsüberlebende“, womit ich niemals gerechnet habe.[/two_columns_one]

(Foto) Marie Theres Niessalla

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