about

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs, 221.000 Menschen sterben jährlich daran.
1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren trifft jedes Jahr die Diagnose Krebs.
Mit schätzungsweise 75.200 Neuerkrankungen im Jahr ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau.
Etwa eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.
Jede vierte betroffene Frau ist bei der Diagnosestellung jünger als 55 Jahre, jede zehnte unter 45 Jahre alt.

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Ja, ich benutze das böse F*** Wort.
Ich denke, wenn ein Film es im Titel tragen darf, dann darf ich es für mein Portraitprojekt, in dem es um Frauen geht, die darin bestärkt werden sollen, sich trotz eines kahlen Hauptes selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu zeigen, allemal benutzen.
Wo anfangen?
Renate führt ihr Geschäft schräg gegenüber von meinem Studio. Da sie an Krebs erkrankt ist, wird sie es über kurz oder lang aufgeben. Dann sah ich Fotos von ihr, auf denen sie sich ihre Haare abschneiden ließ und begriff, dass sie dem, durch die Chemotherapie drohenden, Haarausfall zuvor kommen will.

WOW, was für eine Frau, sie ist nicht bereit, sich als Opfer zu fühlen.

Hochachtung!

Wie mutig dachte ich! Und lud sie zu einer Fotosession ein.
Je länger ich darüber nachdachte, desto plausibler erschien mir die Idee daraus ein Portraitprojekt zu entwickeln.

Krebs ist eine respektlose Krankheit, kennt keine Grenzen, ist maßlos. Betroffene fühlen sich hilflos und ausgeliefert. Haare oder Frisuren sind ein Teil der menschlichen Selbstdarstellung. Für junge Menschen ist der Kopfputz ein Experimentierfeld auf der Suche nach der eigenen Identität. Durch die Chemotherapie, die als Folge der Erkrankung Krebs ansteht, verlieren die Betroffenen ihr Haar. Was verlieren sie noch? Habe ich mich gefragt.
Ich vermute mal, dass Frauen sich nackt und ihrer Würde beraubt fühlen, wenn sie ihre Haare auf diese Weise verloren haben. Ihr Bedürfnis ist es eher sich zu verstecken, als auch noch gesehen und womöglich angestarrt zu werden.
Nun wissen wir jedoch, dass Selbstannahme einer der besten Nährböden ist, auf dem Heilung wachsen kann. Und Heilung ist genau das, was bei den Frauen ansteht.

Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass mein Angebot von vielen Frauen angenommen wird. Bisher haben sie sich meist als Opfer gefühlt, ich werde ihnen zeigen, dass sie immer noch eine Persönlichkeit haben: selbstbewusst, stark und schön.

Da ich fast täglich erfahre, was für ein Selbstbewusstseins-Booster ein Fotoshooting ist und erst recht die Ergebnisse ein AHA-Erlebniss für meine Kunden sind, war es naheliegend für mich diese Portraitidee verstärkt zu kommunizieren. Darum gibt es diese Homepage.

Und genau das ist mein Anliegen: Ich werde in ausdrucksstarken Portraits, die Persönlichkeit der Frauen zeigen, die aufgrund einer Chemo ihr Haupthaar verloren haben.
Mit diesen Fotos möchte ich anderen betroffenen Frauen Mut machen und sie ebenso auffordern sich nicht zu verstecken. Denn wenn die Haare ausfallen ist das nicht das Ende der Welt, sondern der Moment des Weges an dem die Frauen gerade stehen. Und der muss angenommen werden, vor allem von ihnen selber.

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Als die ersten Fotos von Renate und Christiane, den beiden Frauen, die ich als erste fotografiert habe, im web kursierten, ist genau das passiert: Es gab eine Welle positiver Äußerungen. Es wurde den Frauen gratuliert, gesagt wie schön sie seien, und ihnen wurde Kraft und Energie gewünscht. Den Frauen selbst hat diese Reaktion  sehr gut getan und das bestärkt mich darin, dass meine Idee und meine Umsetzung richtig ist.

Darum auch an dieser Stelle der Aufruf an Frauen in so einer Situation, die entweder kurz vor der Chemo stehen oder sie schon hinter sich haben, sich bei mir zu melden um Teil dieses Projektes zu werden, dessen Zielsetzung es ist, betroffenen Frauen Mut zu machen.

Andere hatten schon vor mir eine ähnliche Idee!


Anything for love … from Albert Bredenhann on Vimeo.

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