Die Serie

Auf dieser Seite sind alle am Projekt beteiligten Frauen versammeln.
Durch das Anklicken der einzelnen Bilder gelangst Du zur ganzen Serie der jeweiligen Frau.

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Nachtrag zu den Fotos von Kirsten

Meine Fotos präsentiere ich auf meinen Homepages und u.a. auch bei 500px.
Warum ich das tue?
Ich möchte, dass sehr viele Menschen meine Fotos sehen, ich glaube, dass nennt sich „Reichweite“, also Marketing. Doch, was ich mir auf jeden Fall wünsche ist, dass sich das Thema meiner Fotos, wie z.B. „Fuck you cancer“ rumspricht und, dass es von vielen Menschen gesehen wird und vor alle, das betroffene Frauen von meinem Projekt erfahren. Ja, das ist es, worüber ich mich sehr freuen würde.

Ok, die User auf 500px sind außerdem was Besonderes finde ich, denn sie verteilen nicht nur Likes, sondern auch wunderbare Kommentare.Bildschirmfoto 2016-08-28 um 19.42.16

Leider habe ich keine Ahnung, wie meine Fotos in eine französisches Magazin gekommen sein könnten.

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Während ich diesen Beitrag schrieb, kamen 5 weiter Likes für dieses Foto dazu.
Inzwischen hat dieses Foto bereits 262 Like’s – WOW – und es werden immer mehr! Das Foto von Kirsten scheint bei den Usern sehr beliebt zu sein, ist mein Eindruck.

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Auch bei FB bekommt Kirsten sehr viele Komplimente:

  • das ist unfassbar schön
  • Du siehst wirklich sehr sehr schön aus. 😍😍😍
  • Wirklich ein grosses Lob an die Fotografin. Sie sind eine Künstlerin die mit dem Herzen zu sehen vermag!
  • Ich sehe Entschlossenheit und Zuversicht und das ist gut so!!! Brauchst Du auch als tapfere Kämpferin. Mögen Angst und Verzweiflung bald ein Ende haben und DU und Dein Leben weitergehen mit Deinen Liebsten. Ichcwünsch es Dir und uns soooo sehr!!!!
  • Sehr schön und Du hast meinen Respekt! Bemerkenswert!! <3
  • Wow. Kirsten Was für eine Kämpferin. So Stolz, mutig, entschlossen und zuversichtlich. Dir gehört mein ganzer Respekt. Tolle Fotos die genau zeigen was, wer und wie du bist. Ich wünsche dir so sehr das du ganz bald wieder ein gesundes, sorgenfreies, unbelastetes und glückliches langes Leben führen kannst. Ich drück dich von Herzen 💖😘
  • Für mich bestätigt es sich immer wieder, NUR schwarz-weiß Aufnahmen zeigen den Menschen und Kerstin, wundervolle Aufnahmen von dir, alles Liebe für dich.
  • Liebe Kiki, ich hab mir deine Fotos angeschaut!!!! Die sind einfach so toll…..
  • Was für wunderschöne Fotos von dir. Es zeigt die vielen Facetten deines Charakters. Die liebevolle, familiäre, kämpferische, humorvolle, glückliche, sympathische, schüchterne Kirsten …. etc. Ich wünsche dir noch viele viele gesunde unbeschwerte Jahre mit deiner Familie. Genieß dein Leben. Jeden Moment, jedes Jahr, jeden Monat, Tag, Minute, Sekunde…. Du bist ein Vorbild für viele in deiner Situation und für viele andere auch. Hdl Tessi
  • Kirsten diese Fotos von dir sind soooooo wunderschön. Fühl dich ganz doll umarmt von mir. #fuckyoucancer
  • Kirsten 💞unfassbar beeindruckende Bilder von Dir! Mutig,stolz,stark….einfach genial!
  • Wow🙏🏻 Wahnsinn wie stark du bist Kirsten 🙏🏻💗😘
  • Liebe kikki, das sind so wunderschöne Fotos von dir. Du strahlst so toll!!! Gefällt mir! Daumen hoch! Fühl dich feste umarmt. Behalte deine positive Einstellung bei!!!!😙😙😙
  • Du bist wunderhübsch liebe Kikki! Aufgeben ist keine Option! Ich drücke dich! 😙
  • Kirsten Du bist unglaublich…..stark, schön und soooo mutig!!!!

Ich hoffe, Kirsten gefällt das. Für mich ist diese Art von Zuspruch, einer der Gründe, warum ich dieses Projekt mache.


Auch bei Twitter wird dieses Foto fleißig geteilt und kommentiert

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Kirsten

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Wie alle Frauen mit Glatze, die ich bisher fotografiert habe, hat auch Kirsten diese Superkraft. An die kann sie sich bei Belieben andoggen und auftanken. Kirsten, hat drei Töchter, 2, 8 und 15 Jahren alt und lebt in einer Patchworkfamilie.

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Auch mein Bedürfnis nach Romantik konnte sie mit der Geschichte stillen, wie sie ihren zweiten Mann kennengelernt hat, ich liebe solche Geschichten.

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Bei Kirsten, 41, wurde das zweite Mal Brustkrebs diagnostiziert.

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Im Oktober 2014 ist Kirsten das erste Mal an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose lautete: Befallene Lymphknoten, und beidseitig Brustkrebs. Triple Negativ, G3, mit hohem Ki-Wert und hormon positives DCIS. Der Gentest ergab BRCA 2. Sie ließ sich beide Brüste abnehmen ohne Aufbau und hatte eine Strahlentherapie. Ihr wurden die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt.

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Als sie heute in mein Studio kam, hatte sie gerade die vierte Chemo hinter sich. Ihre Augen strahlten. Vor allem, als sie über ihre Töchter sprach. Sie ist eben eine stolze Mutter von drei Töchtern. Die müssen sich, wenn sie alt genug sind, untersuchen lassen und Entscheidungen treffen.

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Kirsten ist eine wunderschöne, beeindruckende Frau, voller Kraft und Mut, sie hat mich tief beeindruckt.

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Jeder dieser Begegnungen macht mich demütig und dankbar der Tatsache gegenüber, dass ich bereits so alt werden durfte wie ich heute bin und, dass es in meiner Familie, im Gegensatz zur Kerstins Familie, keine Krebserkrankung gegeben hat.

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Es geht weiter…

Die Auswahl der Motive für die Ausstellung ist abgeschlossen, denn irgendwann musste das sein. Ich hoffe, es ist richtig so, wie ich es gemacht habe. Wissen tue ich es nicht.
11 Frauen habe ich bisher portraitiert. Ihre Gemeinsamkeit? Aufgrund einer Chemo hatten sie alle eine Glatze. Für die kommende Woche habe ich einen weiteren Termin. Sie ist Mutter von drei Kindern und bekommt aktuell ein Chemotherapie. Bei ihr wurde zum zweiten mal Brustkrebs diagnostiziert.

Es schockt mich immer noch, wenn ich diese Fakten erfahre.

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… der Angst die Haare vom Kopf zu fressen.

Warum?
Warum erinnere ich mich gerade heute an Annette?

Annette arbeitete in der Diabetis-Forschung. Sie war etwa 10 Jahre älter als ich.
Eine sehr beeindruckende Erinnerung an sie ist die, wie sie ihre Forschung an Mäusen beschrieb und, wie sie diese vom Leben in den Tod beförderte: Sie brach ihnen blitzschnell das Genick.
Ihre Eltern waren Juden und haben die Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand in Frankreich verbracht. Als Kind war Annette oft lange Zeit von ihnen getrennt und lebte, unter falschem Namen, irgendwo in Frankreich. Als ich sie kennenlernte hat sie selbst eine heranwachsende Tochter und war berufstätig, so wie ihr Ehemann. Wir wohnten im selben Haus.
Es war vor den Feiertagen und wir verbrachten den Nachmittag zusammen. Während wir uns unterhielten, bemerkte ich, dass Annette sich hin und wieder an der linken Brust kratzte. Als ich sie daraufhin ansprach, war ihr das noch nicht aufgefallen.
An einem der folgenden Tage berichtete sie mir, dass sie, als sie am Abend diese Stelle näher untersuchte, einen Knoten feststellte.

Das alles ist über 30 Jahre her und Annette war die erste, an deren Beerdigung ich teilnahm, obwohl sie nicht mal 50zig Jahre alt geworden ist. Diszipliniert wie sie war, hat sie alles ertragen, sich die Brust abnehmen und bestrahlen lassen. Es kam sogar der Moment, an dem sie als geheilt galt. Wenige Zeit später jedoch war ihr Körper mit Metastasen überseht.

Auf ihrer Beerdigung gab es viele bewegende Momente. An einen erinnere ich mich besonders. Einer ihrer Kollegen oder Vorgesetzten stand spontan auf um in einer kleine Rede über Annette zu sprechen. Das symbolisiert noch heute für mich, wie unfassbar ihr Tod für uns alle war. Als vor etwa 5 Jahren Monika, die wie ich mit Annette befreundet war, ebenfalls an Brustkrebs erkrankte, klang sie sehr überzeugend, als sie mir sagte: Heute musst du nicht mehr an Brustkrebs sterben. Monika und Annette waren ungefähr im gleichen Alter.

Ja, es hat sich viel getan auf diesem Gebiet.
Heute habe ich eine Presseerklärung zur bevorstehenden Ausstellungseröffnung von „Fuck You Cancer“ versendet und interessante Gespräche geführt. Mir fallen weiter Frauen, Freundinnen ein, mit der Diagnose Brustkrebs und, dass es viel Jahre ein Tabu war offen darüber zu sprechen, auch das hat sich geändert.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Portraits gemacht habe um den Frauen zu huldigen, die dieser Krankheit den Kampf angesagt haben und leben wollen. Annette wollte es auch, sie liebte das Leben, da bin ich sicher, nur hatte sie keine Chance.

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Marzena

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In Polen geboren ist sie und hat das Löten als Handwerk erlernt, bevor sie nach Deutschland kam, um in Wuppertal Kinder zu betreuen. Das ist inzwischen 20 Jahre her und seit 2007 ist sie mit dem Familienvater verheiratet und die beiden haben inzwischen 4 Enkel. Sie ist eine quirlige Frau, mit strahlenden Augen und sie mag Grünkohl, auch, wenn sie der Meinung ist, das polnisches Essen besser ist, als das, was wir hier in Deutschland kochen.
Sie trägt eine Perücke und, wie jedesmal, wenn die Frauen sie abziehen, entdecke ich eine ganz besondere Schönheit; ja wirklich. Ich sehe nicht Krankheit oder Leid, nein Schönheit mit einem Strahlen, einem ganz besonderen Strahlen.

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Im April 2010 wurde bei ihr, oberhalb der linken Brust, eine Krebsgeschwulst von 4 cm Größe entdeckt. Diese wurde Brusterhaltend entfernt, ebenso Lymphknoten. Sie bekam eine Chemotherapie und ging von da an regelmäßig zu den Nach- und Vorsorgeuntersuchungen, 2x im Jahr.

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Ihre Ärztin meinte, sie müsse nicht mehr so oft kommen, doch mit diesem Gedanken konnte Marzena sich nicht anfreunden. Wie Recht sie hatte, erfuhr sie dann im März 2016. Da  wurde in der gleichen Brust ein 8 mm großer, wieder sehr bösartiger Krebs entdeckt. Am 10. Mai wurde ihr ein großer Teil der linken Brust abgenommen und seit dem bekommt sie wieder eine Chemotherapie.

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Sie und ihr Mann nehmen das Ganze mit viel Humor, denn nach der Behandlung des Krebses, wird die rechte Brust in der Größe angepasst, also verkleinert. Als die Haare anfingen auszugehen, war es auch ihr Mann, der ihr die Glatze rasierte.

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Wie immer, nach so einem Shooting, bin ich tief bewegt und beeindruckt.

Marzena wünscht sich, das mehr Frauen, in ihrer Situation, mutig sind und daran glauben, dass sie den Krebs besiegen werden – was ich ihr von ganzem Herzen wünsche.

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Entscheidungen fallen

Es ist tatsächlich so, dass von Tag zu Tag so eine Ausstellung mehr Gestalt annimmt.
Heute z.B. habe ich die Größe der Wandbilder festgelegt.
Sie werden 60 x 60 cm groß werden – alle. Das betone ich extra, weil ich eine Zeitlang davon ausgegangen bin, dass die Motive unterschiedlich groß würden. Also einige der Motive in einem größeren Format, als andere.
Doch heute nun habe ich mich dagegen entschieden und bin erleichtert darüber, dass ich nicht mehr auswählen muss welches Motiv groß wird und welches nicht. Das wären einfach zu viele Ebenen der Kommunikation geworden – verschiedene Größen.
Und mir reicht es schon, dass ich entscheiden muss welche Motive in die Ausstellung kommen. Das  auszuwählen fällt mir sehr schwer. Doch, um die Geschichte zu erzählen, die ich erzählen möchte, muss ich die richtigen Motive zusammenstellen.
Darum habe ich mich dafür entschieden, dass alle Frauen in diesem Projekt, glatzköpfig – engl. bald-headed  – sind. Sie haben eine Glatze, also keine Haare auf dem Kopf. Das ist ein klares Synonym dafür, dass diese Frauen gerade eine Chemotherapie durchlaufen, finde ich. Dann will ich ihr Stärke und ihre Schönheit zeigen und auch, dass es um Brustkrebs geht.

Doch mit welchen Motiven gelingt mir genau das?

Die Frage alle Fragen.
Die Wände in meinem Studio sind rd. 4 m breit/lang (3) und eine 1,50m. Ich gehe von 50 Wandbildern aus, plus Text. Wieviele Motive kann ich also aufhängen, ohne das es zu unübersichtlich wird?

Die Planung ist noch lange nicht abgeschlossen – das wird noch ein schönes Stück Arbeit – vermute ich.

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Die Ausstellung

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Es sind nur noch 6 Wochen bis zur Ausstellungs-Vernissge.

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Ich war erschrocken, als ich das heute Vormittag feststellte und habe mich hingesetzt und eine Einladung entworfen.

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In der nächsten Woche sehe ich mir an, wie die Wandbilder aussehen werden und bestelle diese dann entgültig. Und nun muss ich mich entscheiden, welche der Motive in die Ausstellung kommen werden, das ist garnicht so einfach.

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Cowdfunding

Startnext hat mir mitgeteilt, dass ich mit einem Betrag von € 5.503,70 rechnen kann.
Ja, es fallen rd. € 350 an Gebühren an, doch da ja etwas mehr als der angepeilte Betrag zusammengekommen ist, wird es reichen, um die Wandbilder und alles andere zu produzieren.

In den nächsten Tagen bereite ich auch die Versendung der Dankeschöns vor.
Es ist ein wirklich gutes Gefühl, dass dieses Projekt so eine grandiose Unterstützung erfahren hat und es macht mich sehr glücklich und ich hoffe viele der Unterstützer bei der Ausstellung am 3. & 4 September in meinem Studio begrüßen zu können.
Bisher habe ich meine Ausstellungen immer selber kuratiert, doch nun wünsche ich mir Hilfe dabei. Darum mein Frage: kennt hier Jemand Jemanden, der das zusammen mit mir gerne und kompetent machen würde?

Es ist erreicht – das Fundingziel!!

Mein Crowdfunding hat bereits 5 Tage vor dem letzten Tag sein Ziel erreicht –  das ist so großartig, ich freu mir gerade ein Loch in den Bauch.

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Das heißt natürlich nicht, dass dies das Ende bedeutet, nein, es kann auch weiter noch unterstützt werden, ehrlich, das wäre toll, einfach nur großartig wäre das.

Damit steht fest, es wird eine Ausstellung geben, die dann auch wandern kann, also, wenn es bereits Interessierte gibt, einfach melden, damit ich die Termine koordinieren kann. mail (at) beateknappe.de

Unterstützung meines Projektes

Ja, z.Zt. erfährt mein CrowdfundingProjekt viel Unterstützung wie z.B. diese hier: Hinrich Hörnlein-Rummel (FA Neurologie-Psychiatrie-Psychotherapie) schreibt: Die negativen Auswirkungen von pathologischem Stress und Depression auf das Immunsystem sind bekannt. Auch um Krebs zu überleben, ist die … Weiterlesen

Presseerklärung

Projekt unterstützen

Fuck You Cancer – FotoPortraitSerie wird Ausstellung

Die Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe startet ein Crowdfundingprojekt zur Finanzierung der Fotoausstellung:
Fuck you Cancer.

 

Düsseldorf, 26. Mai 2015
Diese Fotoausstellung zeigt an Brustkrebs erkrankte Frauen ohne den Focus auf die Krankheit zu richten, denn es geht Beate Knappe darum, den betroffenen Frauen Mut zu machen. Sie möchte die Frauen dabei unterstützen, die eigene Situation anzunehmen, und ihren Inneren Heiler zu stärken.
Bei ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Portraits lässt sich die Fotografin Beate Knappe von einem Abbas Khider Zitat leiten:
„Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Um die Portraits anlässlich der Kunstpunkte 2016 in einer Ausstellung zeigen zu können, braucht die Fotografin finanzielle Unterstützung und hat ein Crowdfundingprojekt gestartet.

Wenn es ihr gelingt, bis zum 10. Juli 2016, die Summe von € 5.555 zusammen zubekommen, ist das Projekt erfolgreich und die Ausstellung kann stattfinden.

Projekt: https://www.startnext.com/fuck-you-cancer

Homepage: http://fuck-you-cancer.net

Hier kann im Buchentwurf zur Ausstellung geblättert werden:
https://issuu.com/bknappe/docs/buch/54?e=0

Crowdfunding – Dankeschön – Geld – warum?

Projekt unterstützen

„Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Abbas Khider

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OK. Es scheint so, als wenn das, was ich beabsichtige und wie Du mich unterstützen kannst, nicht ganz verständlich ist. Darum hier der Versuch einer Erklärung.

Ich bin Fotografin und ich mache Portraits. 
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Vor einem Jahr habe ich damit begonnen Frauen zu portraitieren, die aufgrund ihrer Krebserkrankung eine Chemotherapie bekommen und ihre Haare verlieren.

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Schon wieder waren „Haare“ mein Thema, schon richtig, denn vor 2 Jahren habe ich damit begonnen Frauen zu porträtieren, die aufgehört haben sich ihre Haare zu färben.
Warum auch immer, ist ein anderes Thema.

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Es stellte sich heraus, dass meine Portraits von an Krebs erkrankten Frauen, „mehr“ sind als nur „Portraits“.

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Sie sind eine Art Therapieunterstützung.

Nach dem Shooting und der Veröffentlichung der Fotos schrieb Ulla z.B.:
Beate, in deinem Artikel zu diesem Projekt hast du unter anderem geschrieben, das du Frauen, die ihr Haar durch eine Chemotherapie verloren haben, zeigen willst, das sie trotzdem „weiblich“ sind… und genau das hast du mir in dem Shooting gegeben! Dafür bin ich sehr dankbar! 
Es sind genau solche Situationen, Momente, Begegnungen, Gespräche, Facebook – Kommentare und Gefällt-mir-Klicke, auch das unsichtbare Zunicken, derer, die nicht genau wissen wie sie reagieren sollen und tatsächlich auch das Erkennen der eigenen Stärke, was einem Kraft schenkt.“

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Ich will mich hier nicht als „Gut-Mensch“ darstellen, denn das bin ich sicher nicht. Ich liebe es Fotografin zu sein. Zu fotografieren, bedeutet alles in meinem Leben.
Wie ich auf meine Idee zu den freien Themen komme, kann ich oft nicht erklären, warum auch, ich tue es einfach.

Vor einem Jahr dachte ich, nachdem ich die ersten Frauen für „Fuck you cancer“ vor der Kamera hatte, dass ich das nicht aushalte, dass mich das runter zieht, schließlich waren diese Frauen jünger als meine Tochter. Und welche Mutter kann sich vorstellen, dass ihre eigene Tochter ….?  Nee, ich nicht.

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Dann rief Anna mich zu Anfang dieses Jahres an. Sie hatte von dem Projekt erfahren, war aktuell an Brustkrebs erkrankt und wollte von mir fotografiert werden. Ich bat mir Bedenkzeit aus und entschied mich dann dafür, Anna zu fotografieren.

Warum?

Ich hatte den Eindruck, es jetzt tun zu können, ohne selber darunter zu leiden.
Ich hatte es offensichtlich geschafft eine Distanz aufzubauen.
Ich hatte es geschafft mich nicht persönlich so betroffen zu fühlen, dass es mich fertig machte.
Ich hatte begriffen, dass meine Portraits etwas bewirken, etwas Gutes bewirken, sowohl bei den Frauen, als auch bei mir, denn wenn ich fotografiere, tut mir das auf jeden Fall gut, den zu fotografieren bedeutet mir alles in meinem Leben, doch das sagte ich schon. Also machte ich weiter, erzählte davon im SozialWeb und lud betroffenen Frauen ein, sich bei mir zu melden.
Inzwischen habe ich 10 Frauen portraitiert, die unterschiedlicher nicht sein können.

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Da ich Düsseldorfer „Künstlerin“ bin, wurde ich eingeladen, im September 2016, an den Kunstpunkten teilzunehmen. Ich entschied mich dafür mein „Fuck you cancer“-Projekt auszustellen.
Das war einfach.

Doch, wie finanziere ich diese Ausstellung?

Soviel Geld habe ich nicht in der Portokasse, habe ich überhaupt eine Portokasse? – ich denke nicht. Auf jeden Fall habe ich nicht soviel Geld, um so eine Ausstellung alleine zu finanzieren. Darum kam ich auf die Idee ein Crowdfundingprojekt zu starten.

Was eine „Crowd“ ist?

Das sind eine ganze Menge von Leuten – Unterstützer meines Projektes.
Diese bitte ich, für mein Ausstellungs-Projekt – „Fuck you cancer“ – eine bestimmte Summe, in einem festgelegten Zeitraum, in einen Topf einzuzahlen. Bzw. die Absicht zu erklären, dies zu tun, damit das Projekt realisiert werden kann. Falls die angestrebte Summe nicht erreicht wird, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück. Wenn es gelingt über die Crowd das Projekt zu finanzieren, erhalten die Unterstützer in der Regel eine Gegenleistung – ein Dankeschön -, das die vielfältigsten Formen annehmen kann. Bei mir sind es Fotoshootings, Wandbilder, usw. – sieh es Dir an —> hier. Ich muss noch einmal ausrechnen, ob der von mir angestrebte Betrag tatsächlich auch ausreicht, denn einige Dankeschön’s kosten halt Geld und die Porto- & Verpackungskosten sind auch nicht ohne und, wen wundert es, ich muss den erzielten Betrag auch versteuern.

Ich habe bisher schon sehr viel Zeit in die Vorbereitung meiner Crowdfunding-Aktion gesteckt. Habe eine Kollegin gewonnen, ein Video zu produzieren, Thomas ein Interview auf filmen – ohne, dass die beiden eine finanzielle Gegenleistung dafür bekommen hätten.
In SozialWeb habe ich darum gebeten Fan des Projektes zu werden und mir, in der Startphase, ein Feedback zu geben, dazu, ob ich verständlich machen kann, um was es mir geht, usw.
Das alles war bisher recht erfolgreich – finde ich.
Nun habe ich beantragt, die Finanzierungsphase zu starten. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt brauche ich Dein Geld und Deine Unterstützung in der Form, dass Du  anderen Menschen von meinem Projekt erzählst, also dabei hilfst, es zu einem erfolgreichen Projekt zu machen.
Ich vermute diese Phase startet im Laufe der kommenden Woche – also bitte noch ein wenig geduldig sein, danke.

Ich denke darüber nach, mir selber eine Glatze rasieren zu lassen, wenn das Projekt erfolgreich ist.
Auch aus  Verbundenheit, den Frauen gegenüber, die ich für mein Projekt fotografiert habe.
Was denkst Du – ist das alles eine gute Idee? Habe ich mich verständlich gemacht?

Video Pitch

 

Die Qualität bei Vimeo ist einfach besser als die bei YouTube, darum habe ich mein Video erneut hochgeladen.
Ich werde nun bald in die Finanzierungsphase starten – mir ist ganz schwumelig bei dem Gedanken, denn ob es funktionieren wird, habe ich nicht in der Hand.

Bist Du schon Fan meines Projektes?
Projekt unterstützen

Dies & Das

Mein Focus scheint zur Zeit sehr auf das Thema „Krebs“ ausgerichtet zu sein. So habe ich gestern eine  Crowdfundig-Kampange zur Finanzierung der geplanten Ausstellung im September erstellt. Sie ist noch nicht ganz fertig, doch ich arbeite … Weiterlesen